Geständnisse eines Romantikers (2)

8 Dez


Schnee in Weihnachten

Originally uploaded by kruhme

Wo waren wir beim letzten Mal stehen geblieben? Ach ja, Social Media und Weihnachtsfeiern!

Social Media ist toll, aber wir laufen bei aller Begeisterung darüber aus meiner Sicht Gefahr, die eigentliche Zielsetzung aus den Augen zu verlieren. Nämlich die, dass es dabei immer auch um, das Persönliche geht und gehen muss.

Für viele unserer Kunden ist Social Media letzten Endes immer noch ein Paradoxon, dem sie mit Ablehnung begegnen. Sie sehen keinen Sinn darin, weil sie meinen, für ein persönliches Gespräch auch zum Bäcker oder zum Metzger gehen zu können.

Sicher, das ist richtig. Nur ist die Wahrscheinlichkeit dort eben eher gering, auf jemanden zu treffen, mit dem ich zum Beispiel auch berufliche Interessen oder Schwerpunkte teile.

Social Media bietet dafür aber nicht nur die Gelegenheit, sondern exzellente Werkzeuge. Zudem lässt sich damit, ein grandioser Irrtum professioneller Kommunikation bereinigen.

Wir müssen uns nämlich nicht mehr länger nur hinter seelenloser Massenkommunikation verstecken, sondern können, dürfen ja müssen sogar Persönlichkeit einbringen.

Allerdings bleibt Social Media eben nur Ergänzung, bisweilen vielleicht sogar nur ein Korrektiv. Und eben diese Feststellung lese ich viel zu selten.

Social Media gibt uns die Gelegenheit, Kommunikation zu erden. Erdung erreichen wir aber nur, wenn wir unserem Kunden auch auf einer persönlichen Ebene begegnen.

Weihnachtsfeiern sind dafür ein gute Gelegenheit, die uns dann aber auch die Chance bieten, unsere „widerwilligen“ Kunden mit auf die Social-Media-Reise zu nehmen.

Wir wollen alle Geschäft machen. Das gelingt aber auf einer persönlichen Ebne oft besser als auf einer rein professionellen. Und wenn wir unseren Kunden hier sehr gut kennen, wird es uns letztlich viel einfacher fallen, ihm durch unser Tun dabei zu unterstützen. Nur müssen wir eben wissen, was seinen Nerv trifft.

Wissen wir das, können wir ihm das Ganze auch auf der Social-Media-Ebene erschließen und ihn dafür begeistern. Das kann natürlich auch zu anderen Anlässen gelingen, aber Weihnachten ist eben doch etwas Besonderes, eine Zeit der Einkehr, der Besinnung und natürlich auch der guten Vorsätze für das nächste Jahr. Und genau das gilt es zu nutzen!

Vielleicht ist es aber auch einfach nur so, dass ich einfach nur ein hoffnungsloser Romantiker bin.

In diesem Sinne: „Fröhliche Weihnachten!“

P.S. An alle, die mehr nüchterne Praxis brauchen: Zum Ende des Jahres vergeben viele Unternehmen auch die noch verbliebenen Budgets. Genau dafür kann man sich mit etwas Geschick auch während einer Weihnachtsfeier in Stellung bringen. Man sollte aber bereit sein, ein Stück seiner Persönlichkeit Preis zu geben.

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