Amerell hält DFB in Atem

5 Mrz

Der Fall Amerell wird immer verworrener. Gestern sah der ehemalige Schiedsrichter Obmann noch wie der klare Verlierer aus.  Jetzt nach einem TV-Auftritt von Amerell bei Kerner hat sich das Blatt möglicherweise gewendet. Unabhängig davon hat der Deutsche Fußballbund einmal mehr bewiesen, dass Krisenmanagement nicht seine größte Stärke ist.

Aber auch wenn sich der Wind jetzt vielleicht zu Gunsten Amerells gedreht hat, ist die Sache so eindeutig nicht.  Fragen bleiben: Zum Beispiel die nach der Mail aus dem Jahre 2007. Denn wenn, wie die E-Mail ja nahelegt, dringende Zweifel an der Unparteilichkeit von Michael Kempter bestanden haben, muss man schon fragen, warum Amerell dies erst jetzt im Nachgang zu der Gerichtsverhandlung öffentlich macht. Wäre es nicht seine Pflicht gewesen, den DFB schon damals darauf hinzuweisen?

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2 Antworten to “Amerell hält DFB in Atem”

  1. fragmentjunkie 17. März 2010 um 4:40 pm #

    Also Amerell hat mal ganz klar sein Fehlverhalten eingeräumt.
    Dies bleibt festzuhalten.
    Dringende Zweifel sehen für mich anders aus. Das ist eine private Aussage und sollte man nicht mit dem beruflichen Kontext vermischen.

  2. asprms 17. März 2010 um 5:00 pm #

    Amerell behält eine E-Mail über zwei Jahre und kramt sie in dem Moment heraus, als sie seiner Causa nutzt. Da muss man ansetzen und fragen warum. Zumal diese Mail rein gar nichts mit den eigentlichen Vorwürfen zu tun hat. Sie bietet nur einen Anlass, den Gegener zu diskreditieren.

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