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#BlizzNow: Von Zuhause aus arbeiten verbessert die Arbeitsproduktivität um 13%

13 Sep

Blizz unterstützt Möglichkeiten zur Work-Life-Balance im Sommer

Lange Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu meistern, kann in den Monaten Juli und August zu einer schwierigen Aufgabe werden, wenn die Kinder ihre langen Sommerferien genießen. Laut einer Studie der Agentur der Europäischen Kommission, EACEA, kann die Urlaubszeit von 6 bis über 13 Wochen dauern. Was tun Familien, die ihre Kinder in diesem Sommer zwischen 9.00 und 18.00 Uhr nicht allein lassen können, in dieser Situation? Online Collaboration Tools können die Lösung für diese Probleme sein. Mitarbeiter können damit flexibler arbeiten. Das ermöglicht es ihnen, die Betreuung ihrer Kinder zu kombinieren und gleichzeitig von zu Hause aus zu arbeiten. Und zwar ohne dass dies ihre Produktivität beeinträchtigt.

Dank Online-Collaboration-Tools wird nicht nur die Work-Life-Balance erreicht, sondern auch die Effizienz jedes einzelnen Mitarbeiters positiv beeinflusst. Tatsächlich zeigt eine Studie der University of Stanford, dass das Arbeiten von zu Hause aus die Arbeitsleistung um 13% steigert.

Bei TeamViewer sind wir uns der der Wichtigkeit einer ausgewogenen Work-Life-Balance bewusst. Gerade auch deshalb bieten wir Online Collaboration Tools wie Blizz an, mit denen man von zu Hause aus arbeiten kann, ohne einen festen Arbeitsplatz zu haben.

  • Durch Collaboration Tools können Mitarbeiter weltweit in Echtzeit mit ihren Mitarbeitern in Kontakt treten, und zwar von überall auf der Welt.
  • Diese Tools ermöglichen die schnelle gemeinsame Nutzung von Dokumenten, ohne E-Mails zu öffnen.
  • Führungskräfte müssen während der Sommermonate keine wichtigen Besprechungen absagen: Sie können den Sommer im Wohnzimmer oder sogar am Strand genießen! Videokonferenzsysteme wie Blizz ermöglichen es einer Gruppe von Personen, die geografisch verstreut sind, in einer Besprechung über Sprache, Video und Chat miteinander zu interagieren.
  • Führungskräfte können Gruppen koordinieren und die Kommunikation über die durch das Tool unterstützten internen Chats aufbauen.

Der Einsatz des Online-Collaboration-Tools Blizz ermöglicht es, Prozesse zu beschleunigen und die Kommunikation zwischen den Abteilungen zu verbessern. Außerdem können Sie dadurch die Flexibilität der Mitarbeiter bei der Arbeit erhöhen. Fazit: Dank dieser neuen flexiblen Arbeitsweise können Unternehmen Kosten senken und ihre Produktivität steigern.

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5 Tipps für die Durchführung des bestmöglichen virtuellen Meetings

24 Aug

Moderne Technologie soll die Zusammenarbeit nicht nur ermöglichen, sondern vereinfachen. Virtuelle Meetings sind dafür bestens geeignet, wenn man die richtige Herangehensweise wählt. Während meiner Arbeit bei TeamViewer halte ich jeden Tag regelmäßig virtuelle Meetings ab, so dass ich mittlerweile die besten Wege für die Durchführung dieser Meetings gelernt habe.

Basierend auf diesen Erfahrungen gebe ich euch also ein paar Tipps für das bestmögliche virtuelle Meeting:

 

  • Seid vorbereitet, auch auf Unerwartetes: Natürlich wäre es ideal, wenn man auf jede unerwartete Situation vorbereitet sein könnte – Tatsache ist aber, dass dies nur selten der Fall ist. Verschwendet also nicht zu viel Zeit damit, euch Sorgen um unvorhersehbare Probleme zu machen, sondern kommt einfach so gut vorbereitet wie möglich zu eurem Meeting. Wenn beispielsweise ein technisches Hindernis während der Diskussion über eine Marketing-Kampagne auftaucht, dann verschiebt ihr die Diskussion über das technische Problem und konzentriert euch auf das, was ihr ursprünglich besprechen wolltet. Die technische Angelegenheit kann zu einem späteren Zeitpunkt mit den richtigen Ansprechpartnern geklärt werden. Online Meetings ermöglichen die Zusammenarbeit von verschiedenen Personengruppen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort. Dadurch können Effizienz und Produktivität gesteigert werden, und eure Technologie sollte das auch unterstützen.

 

  • Steckt euch ein Ziel für das Meeting (und haltet euch daran!): Sagt unnötige Meetings ab und fasst mehrere kleinere Meetings nach Möglichkeit zusammen. Online Meetings sollen euren Tagesablauf ergänzen und euch und eurem Team dabei helfen, fokussiert zu bleiben und eure Aufgabe nicht aus den Augen zu verlieren. Sie sollen kein Eintrag auf eurer täglichen ToDo-Liste sein, den ihr einfach abhakt – Meetings sollen zu eurer Produktivität beitragen und diese nicht beeinträchtigen. Mit anderen Worten: Ziel sollte es sein, dass ihr mit jedem Meeting Fortschritte macht. Mit der richtigen Technologie seid ihr in der Lage, beispielsweise eine kurze Chat-Nachricht zu schicken und die Bedeutung und die wesentlichen Ziele eines Meetings im Vorfeld zu besprechen.

 

  • Haltet es kurz: Versucht eure Online Meetings so einzurichten, dass sie nicht länger als 30 Minuten dauern und trotzdem jedem Teilnehmer genug Gelegenheit geben, sich zu beteiligen. Die Verwendung von Technologie, die euch einen Überblick über die allgemeine Verfügbarkeit eurer Teilnehmer gibt, vereinfacht den Prozess für euch.

 

  • Habt alles an einem Ort: Die heutige Technologie ermöglicht Screensharing, digitale White Boards und noch viel mehr, so dass alle Teilnehmer während eines Meetings Dateien übertragen, miteinander interagieren und sich einbringen können. Die Chat-Funktionen auch über den Tag hinweg zu verwenden, fördert die Zusammenarbeit zwischen den Meetings und verringert das Hin-und-Her per E-Mail. Ein einzelnes Tool zu haben, das all diese Bedürfnisse erfüllt und vereint, vereinfacht den Zugang zu Dokumenten und Informationen.

 

 

  • Zusammenfassen und weiterverfolgen: Beendet nicht einfach euer Meeting, sondern fasst die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal zusammen und definiert die nächsten Schritte. Verteilt To-Dos an das Team und sorgt dafür, dass diese auch beim nächsten Mal wieder verfügbar sind – sie liefern beim nächsten Mal einen guten Einstieg in das Online Meeting.

Nach einer langen Pause …

29 Okt

… geht es hier in Kürze unter anderen Vorzeichen weiter. Denn da sich mein Tätigkeitsfeld verändert hat, belebe ich nun mein Uralt-Blog wieder und äußere mich zu all den Dingen, die mich interessieren. Dabei vertrete ich allein meine Meinung und nicht etwa die meines Arbeitgebers, TeamViewer. Das wiederum betone ich, weil ich mich durchaus auch zu Themen äußern werde, mit denen ich in meinem beruflichen Alltag zu tun habe

Wenn es brennt, darf man nicht am Wasser sparen

13 Jun

Sparen im Marketing? Kein Mensch käme auf den Gedanken, die Feuerwehr zum Wassersparen aufzufordern, wenn es brennt.

Oh nein! Nicht schon wieder das böse K-Wort. Wer will schon noch etwas von Krise hören? Doch die Anzeichen mehren sich und so stellt sich die spannende Frage: Werden die Unternehmen diesmal wieder den gleichen Fehler begehen und sich kaputt sparen oder mit Köpfchen ins Marketing investieren? Weiterlesen

Game over, Oliver Pocher?

11 Feb

So richtig traurig ob des bevorstehenden Endes der Oliver Pocher Show ist wohl kaum jemand. Am Ende steht vielleicht einfach nur die Erkenntnis, dass Geschmacklosigkeit allein doch nicht reicht …

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Oliver Pocher wurde laut Bericht von Sat.1 einbestellt
Mit einem Ende der “Oliver Pocher Show” wird in der Branche schon seit langem gerechnet – die Quoten sind einfach zu schlecht. Auch die Bild am Sonntag prognostizierte schon im Dezember vergangenes Jahr, dass die Show im März 2011 abgesetzt wird. Trotz geschmackloser, spektakulärer Aktionen, wie seinem Auftritt als Jörg Kachelmann bei dem Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator oder einer Moderation vom Krankenbett aus, kamen die Quoten der Pocher-Show nicht aus dem Keller.

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Dschungelcamp – Quote allein reicht nicht

31 Jan

Fast ist man geneigt zu sagen: „Gott sei Dank!“ Aber das wäre natürlich auch wieder irgendwie schadenfroh. RTL hat mit seiner Ekelshow „Dschungelcamp“ gerade alle Quotenrekorde gebrochen und kann trotzdem kein Kapital daraus schlagen. Zumindest dann nicht, wenn man dem Bericht von Welt Online folgt.

Quote ist eben doch nicht alles. Oder liegt es einfach nur an den hohen Preisen? Immerhin sollen die Kunden 55.000 Euro für einen 30-Sekunden Spot berappen. Sicher wird RTL im nächsten Jahr dort ansetzen und ein wenig an der Preisspirale drehen. Ob das Dschungelcamp dann profitable wird? Wenn es um den guten Geschmack geht, kann man eigentlich bloß hoffen, dass das nicht eintritt.

Aber über Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten ….

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Dschungelcamp vermasselt RTL das Geschäft

Über mangelndes Zuschauerinteresse kann sich RTL nicht beklagen. Die Kür von Peer Kusmagk zum neuen Dschungelkönig schauten sich vergangenen Samstag rund 8,93 Millionen Menschen an. Marktanteil: 34,3 Prozent. Wenn es um Einschaltquoten geht, war die jetzige Staffel die bislang erfolgreichste.

Doch finanziell scheint sich die Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ für RTL nicht gelohnt zu haben. Laut dem Branchenmagazin „Kontakter“ gingen dem Sender täglich rund 500.000 Euro durch die Lappen.

Zwar verlangte RTL wegen der hohen Einschaltquoten den Höchstpreis von 55.000 Euro für einen 30-Sekunden-Werbespot. Der hat allerdings viele Firmen abgeschreckt; etliche Werbeplätze blieben leer. „Wir hätten natürlich gerne deutlich mehr Geld eingenommen“, sagte Cordelia Wagner, Sprecherin der RTL-Vermarktungstochter IP Deutschland, „Welt Online“.

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Den Werbemuffeln gehen die Argumente aus …

23 Jan

Sinnige Sprüche über die Wirkung und die Effekte von Werbung gab und gibt es in Hülle und Fülle. Jetzt aber könnten vielen Werbemuffeln die Argumente für ihre Zurückhaltung ausgehen. Zumindest dann, wenn sie sagen, dass sie nicht einschätzen können, dass sie nichts Empirisches darüber wüssten, wie und ob Werbung funktioniert …

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Wie Werbung wirkt

Die Wirkung von Werbung systematisch zu erfassen ist eine schwierige Aufgabe. Ein einzigartiges Online-Experiment mit 1,6 Millionen Teilnehmern hat jetzt mit Hilfe des Anbieters Yahoo einige Hürden nehmen können und liefert faszinierende Erkenntnisse.

Die Arbeit mit dem Titel „Does Retail Advertising Work?“ liefert ganz neue Einblicke, wie Werbung wirklich funktioniert. Das Fazit der Forscher dürfte ihrem Arbeitgeber Yahoo, der sein Geld mit Online-Werbung verdient, gefallen. Denn Henry Ford hat die positiven Effekte von Reklame offenbar unterschätzt. „Die Effekte auf den Umsatz sind positiv, nennenswert und dauerhaft“, fassen Lewis und Reiley ihre Ergebnisse zusammen.

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Meedia: „Stern TV ist zu lange und langweilig“

13 Jan

Und ich meinte schon, ich bin der einzige, der das so sieht. Seit geraumer Zeit sehe ich Stern TV eher zufällig. Und wenn ich mich dann doch mal da rein verirrt habe, verweile ich eigentlich nie länger als nur für einen Beitrag, denn die Zeit für die ganze Sendung habe ich schlichtweg nicht.

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MEEDIA-Kritik zu Steffen Hallaschkas „Stern TV“-Premiere
Die ganze Sendung ist nämlich schlicht und ergreifend viel zu lang und viel zu langweilig, doch das ist nicht die Schuld des Moderators. „Stern TV“ mit Jauch war, wenn man ehrlich ist, auch schon lange ziemlich langweilig. Das Format passt einfach nicht mehr in die Zeit.

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Myspace-Aus: wenn Social Media auf Wirklichkeit trifft

12 Jan

Social Media ist wirklich eine tolle Idee und macht auch riesig Spaß. Das haben sehr viele PR-Leute begriffen und sich wie wild auf das Thema gestürzt.

Vielfach musste man sich in den visionären Zirkeln gar verteidigen, wenn man den mahnenden Zeigefinger hob und nach der Rentabilität der Social-Media-Unternehmen fragte. Irgendwie kamen einem die Anwürfe sehr bekannt vor, mit denen man sich da auseinandersetzen musste: Es hörte sich sehr nach New Economy und Dotcom-Blase an.

Aber wenn dann fürher oder später wie jetzt bei Myspace die wirtschaftliche Realität einsetzt, hören sich die Stellungnahmen der Protagonisten eben doch auch nur wie der schnöde Sermon der erbsenzählenden Skeptiker an, die sie vorher so leidenschaftlich gescholten haben.

Social Media ist nichtsdestoweniger noch lange nicht am Ende. Trotzdem wäre es ratsam, die gute alte Kaufmannsart von Anfang an nicht zu vergessen. Vernetzung allein ist wertlos, wenn sie nicht irgendwie zu monetären Gewinnen führt. Und wie die erzielt werden sollen, ist leider immer noch viel zu oft eine Frage, um die sich die Visionäre der Social-Media-Szene mit Erfolg drücken. Schade eigentlich!

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Myspace schließt deutsche Niederlassung

Rupert Murdoch macht Ernst mit seinen Sparmaßnahmen: Myspace, ein Tochterunternehmen von News Corp, schließt zahlreiche Niederlassungen weltweit. Auch die deutsche Tochter Fox Interactive Media Germany wird Ende Februar 2011 dicht gemacht. Insgesamt verlieren rund 500 Mitarbeiter weltweit ihre Jobs.

Myspace-Chef Mike Jones erklärte, dass sich das neue MySpace von Strukturen aus der Vergangenheit trennen müsse, um den Weg zu Wachstum und Gewinn freizumachen. Weltweit werden 47 Prozent der Belegschaft entlassen, das entspricht rund 500 Mitarbeitern.

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Die Doppelmoral des Spiegel entlarvt

11 Jan

Wer im Glashaus sitzt … Wie lächerlich die aktuelle Spiegel-Titelgeschichte ist, zeigt Richard Gutjahr in seinem Blog.

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Eure Doppelmoral kotzt mich an (1): DER SPIEGEL

Einen Beweis für einen flächendeckenden Missbrauch dieser Daten bleibt der gesamte Riemen allerdings schuldig. Egal.

“Echte Schurkereien mögen bis- lang nur vereinzelt vorkommen; zermürbend wirkt aber vor allem der Normalfall.”

Dabei sind es gerade die Zeitungen und Zeitschriften-Verlage, die hierzulande spitz auf unsere Daten sind, wie kaum eine andere Branche. Die Unterwanderung des Datenschutzes hat hier System. Zu Hunderten bevölkern die meist auf Provision bezahlten Verlagssöldner deutsche Fußgängerzonen und Bahnhöfe, wedeln mit Gratis-Zeitungen, mit dem einen Ziel: unsere Unterschrift. Mit der können die Verlage nämlich so gut wie alles anstellen. Und das tun sie auch:

Und so lesen wir vom „Datenriesen“ Google, von Cookies und von Konsumentenprofilen, kein Wort aber von den mitunter größten Datenkraken im eigenen Land: den Verlagen.

Datenkrake SPIEGEL

Mit welch perfiden Methoden die Pressehäuser selbst auf Datenjagd gehen, wird deutlich, wenn man sich durch das Kleingedruckte der Anbieter kämpft. Dort, versteckt in einer Fülle anderer harmloser Paragraphen, erfährt man, wozu der Leser den SPIEGEL Verlag berechtigt, wenn man sein Häkchen aus Versehen an der falschen Stelle setzt:

(…) berechtigt, personenbezogene Daten sowie Profildaten und demografische Daten für folgende Zwecke zu erheben, zu verarbeiten (z. B. zu modifizieren, zur Weiterverarbeitung zu speichern, mit anderen Datensätzen zu kombinieren und zu archivieren) und zu nutzen:

  • der Aufnahme in ein Teilnehmerverzeichnis,
  •  

  • der Zusendung von Informationen über die Online-Angebote des Anbieters,
  •  

  • der Personalisierung und optimalen Ausrichtung der Dienste des Anbieters an den Interessen und Vorlieben des Nutzers,
  •  

  • der Werbung oder der Marktforschung für die Online-Angebote des Anbieters.
  •  

Der Anbieter ist nach Einwilligung des Nutzers nicht verpflichtet, die Nutzungsdaten frühestmöglich, also spätestens unmittelbar nach Ende der jeweiligen Nutzung, zu löschen, sondern ist zur Speicherung berechtigt.

Ferner ist der Anbieter nach Einwilligung durch den Nutzer berechtig, seine personenbezogenen Daten an Kooperationspartner zum Zwecke der Werbung, der Marktforschung, der Information über Produkte und Dienstleistungen, der Zustellung von Angeboten zum Abschluss von Verträgen für Waren und Dienstleistungen und einer optimal an den Interessen des Nutzers abgestimmten weiteren Information durch einen Newsletter, weiterzugeben.

Auszug aus den Datenschutzbestimmungen von SPIEGEL Online

Gipfel der Verlogenheit

Den Vogel schießt der gedruckte SPIEGEL dann noch am Ende seines Aufmachers ab (ePaper-Ausgabe). Ausgerechnet unmittelbar nach der Horrorstory über die Datensammler, folgt die folgende, ganzseitige Anzeige:

Dort heißt es ganz unten im Kleingedruckten:

Ja, ich möchte auch von weiteren Vorteilen profitieren. Deshalb bin ich damit einverstanden, dass mich der SPIEGEL-Verlag oder die manager magazin Verlagsgesellschaft künftig per Telefon und/oder E-Mail über weitere interessante Medienangebote informiert.

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: nur wenige Seiten zuvor warnt der SPIEGEL noch vor eben jenen Methoden, mit denen man „per Häkchen“ unwissentlich dem Datenhandel Tür und Tor öffnet. Mit diesem Coupon willigt der SPIEGEL-Leser ein, dass er nicht nur vom SPIEGEL Verlag, sondern auch von beteiligten Verlagsgesellschaften für alle aktuellen und künftigen Publikationen zugespamt werden darf. Darüber hinaus muss er befürchten, über Jahre hinweg von privaten Callcentern telefonisch belästigt zu werden, um ihm fernmündlich irgendein Abo unterzujubeln. Die Weitergabe der Daten an Dritte wird beim SPIEGEL ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Liebe SPIEGEL-Leute, soviel Doppelmoral kotzt mich an.

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