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Die verräterischen Einblicke eines Pressesprechers

21 Jun

Das prmagazin hat Christian Giesen, den Pressesprecher von Fitch Ratings,  befragt. Und obwohl der standardisierte Fragebogen wie immer sehr knapp ausfällt, hat es mindestens eine Antwort in sich.

So glaubt Giesen, dass die Anfangs- beziehungsweise Frühphase des arabischen Frühlings eine Meisterleistung der PR gewesen sei, weil diese ganz entscheidend über soziale Netzwerke mitgesteuert worden sei und weltweite Aufmerksamkeit erzielt habe.

Nun gut, man könnte solche Sätze auch überlesen und sich einfach damit trösten, dass Giesen wahrscheinlich gerade in einem Workshop über soziale Netzwerke vorschwadroniert bekommen hat, wie wichtig diese für Kommunikationsprofis seien.

Das wäre eine Möglichkeit. Nur hieße das eben auch, auf halbem Weg stehen zu bleiben. Wenn man den Gedanken Giesens zu Ende denkt, müsste man sich auch fragen, welcher PR-Profi diese Anfangsphase gesteuert haben soll?  Und was wäre die Antwort darauf?

Richtig: keiner. Eine Meisterleistung der PR wäre es also, dass sie einfach mal gar nicht da war. Natürlich wollte Giesen genau das nicht sagen, aber am Ende steht es eben doch so da. Vielleicht einfach nur eine Freud’sche Fehlleistung? 

Dann verfahren wir in Zukunft also wie Dieter Nuhr und halten einfach mal die Fr…. ! Fragt sich jedoch, ob man damit für weltweite Aufmerksamkeit sorgen könnte?

PRMS-Klartext: Auf Nimmerwiedersehen, Social-Media-Berater

15 Nov

Man muss nicht immer traurig sein, wenn eine Spezies von der Bildfläche verschwindet. Um die vielen heißluft-produzierenden Social-Media-Berater wäre es jedenfalls nicht schade. Weiterlesen

Kochs PR-Coup

26 Mai

Was können Unternehmen von Roland Koch lernen? Eine wirklich spannende Frage, die Leonie Walter in ihrem Agentur-Blog treffend beantwortet.  Wie perfekt Koch das Spiel mit den Medien beherrscht, zeigt dabei vor allem sein Abgang: Eine durchgetaktete Inszenierung!

Besser kann man einen Zeitpunkt kaum wählen, um ein Thema zu setzen. Und gerade durch diesen Kniff gewinnt der Abschied des hessischen Ministerpräsidenten an Glaubwürdigkeit:  Diese selbstbestimmte Demonstration lässt kaum eine Frage offen und wirkt durchdacht. Das müssen selbst die politischen Gegner anerkennen.

Und wer weiß: Vielleicht sieht man Koch ja bald als Berater. Dass er Themen wie Agenda Setting, Issues Management oder Lobbying aus dem Effeff beherrscht, beweist er nicht zuletzt mit seinem Ausstieg.

Bitkom-Studie kein Grund zur Freude für Medienunternehmen?

26 Apr

kress.de: Bitkom macht Verlegern Mut. – Na, dann ist am Ende doch alles halb so schlimm? Mitnichten! Die Bitkom-Umfrage zeigt das ganze Ausmaß des Dilemmas. Weiterlesen

Fachzeitschriften verlieren weiter an Boden

22 Apr

Meedia: Fachzeitschriften verlieren Werbegelder. Schon wieder also keine guten Nachrichten für die Welt der Fachmedien. Der ohnehin magere Aufschwung kommt in diesem Bereich erst gar nicht an. Weiterlesen

Warum Aussitzen für Nestlé gar nicht so schlecht ist

23 Mrz

In der vergangenen Woche schlug sie wieder: die große Stunde der vermeintlichen Social-Media-Experten. Sie schrieben sich die Finger wund und fragten, warum Nestlé sich eher zögerlich und unbeholfen gegen Greenpeace wehrt. Auslöser war ein methodisch hervorragend gemachtes Propagandavideo, in dessen Folge die Anhänger der Umweltaktivisten zum Beispiel die Nestlé-Facebook-Fanpage „übernahmen“. Weiterlesen

Der kommunikative Fehlschlag des Jahres: die Schweinegrippe

22 Dez

Es war von Anfang an ein buchstäbliches Desaster! Und am Ende hinterlässt die Hysterie um die Schweinegrippe vor allem einen abgestumpften Verbraucher, der künftig noch skeptischer als bislang sein wird. Das ist weder notwendig noch hilfreich. Im Gegenteil: Es könnte uns alle teuer zu stehen kommen. Hier hat Kommunikation nicht nur gründlich versagt, sondern viel zu viel Kredit verspielt. Weiterlesen

Geständnisse eines Romantikers (1)

7 Dez

Nein, ich mach’s nicht. Diesmal tue ich es wirklich nicht,… Weiterlesen

Marketing: Die Gunst der Krisenstunde erkennen!

27 Apr

Marketing business salesDie Zeichen stehen auf Sparen, denn die Krise verlangt ihre Opfer. Dabei ist gerade jetzt die Zeit verstärkt ins Marketing zu investieren – und zwar insbesondere dann, wenn man mit einem schwierigen Umfeld kämpfen muss. Was auf den ersten Blick widersinnig anmuten mag, ergibt bei genauerer Betrachtung durchaus Sinn. Schließlich sind die von der Krise diktierten Bedingungen für Auftraggeber nicht die schlechtesten.

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