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5 Tipps für die Durchführung des bestmöglichen virtuellen Meetings

24 Aug

Moderne Technologie soll die Zusammenarbeit nicht nur ermöglichen, sondern vereinfachen. Virtuelle Meetings sind dafür bestens geeignet, wenn man die richtige Herangehensweise wählt. Während meiner Arbeit bei TeamViewer halte ich jeden Tag regelmäßig virtuelle Meetings ab, so dass ich mittlerweile die besten Wege für die Durchführung dieser Meetings gelernt habe.

Basierend auf diesen Erfahrungen gebe ich euch also ein paar Tipps für das bestmögliche virtuelle Meeting:

 

  • Seid vorbereitet, auch auf Unerwartetes: Natürlich wäre es ideal, wenn man auf jede unerwartete Situation vorbereitet sein könnte – Tatsache ist aber, dass dies nur selten der Fall ist. Verschwendet also nicht zu viel Zeit damit, euch Sorgen um unvorhersehbare Probleme zu machen, sondern kommt einfach so gut vorbereitet wie möglich zu eurem Meeting. Wenn beispielsweise ein technisches Hindernis während der Diskussion über eine Marketing-Kampagne auftaucht, dann verschiebt ihr die Diskussion über das technische Problem und konzentriert euch auf das, was ihr ursprünglich besprechen wolltet. Die technische Angelegenheit kann zu einem späteren Zeitpunkt mit den richtigen Ansprechpartnern geklärt werden. Online Meetings ermöglichen die Zusammenarbeit von verschiedenen Personengruppen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort. Dadurch können Effizienz und Produktivität gesteigert werden, und eure Technologie sollte das auch unterstützen.

 

  • Steckt euch ein Ziel für das Meeting (und haltet euch daran!): Sagt unnötige Meetings ab und fasst mehrere kleinere Meetings nach Möglichkeit zusammen. Online Meetings sollen euren Tagesablauf ergänzen und euch und eurem Team dabei helfen, fokussiert zu bleiben und eure Aufgabe nicht aus den Augen zu verlieren. Sie sollen kein Eintrag auf eurer täglichen ToDo-Liste sein, den ihr einfach abhakt – Meetings sollen zu eurer Produktivität beitragen und diese nicht beeinträchtigen. Mit anderen Worten: Ziel sollte es sein, dass ihr mit jedem Meeting Fortschritte macht. Mit der richtigen Technologie seid ihr in der Lage, beispielsweise eine kurze Chat-Nachricht zu schicken und die Bedeutung und die wesentlichen Ziele eines Meetings im Vorfeld zu besprechen.

 

  • Haltet es kurz: Versucht eure Online Meetings so einzurichten, dass sie nicht länger als 30 Minuten dauern und trotzdem jedem Teilnehmer genug Gelegenheit geben, sich zu beteiligen. Die Verwendung von Technologie, die euch einen Überblick über die allgemeine Verfügbarkeit eurer Teilnehmer gibt, vereinfacht den Prozess für euch.

 

  • Habt alles an einem Ort: Die heutige Technologie ermöglicht Screensharing, digitale White Boards und noch viel mehr, so dass alle Teilnehmer während eines Meetings Dateien übertragen, miteinander interagieren und sich einbringen können. Die Chat-Funktionen auch über den Tag hinweg zu verwenden, fördert die Zusammenarbeit zwischen den Meetings und verringert das Hin-und-Her per E-Mail. Ein einzelnes Tool zu haben, das all diese Bedürfnisse erfüllt und vereint, vereinfacht den Zugang zu Dokumenten und Informationen.

 

 

  • Zusammenfassen und weiterverfolgen: Beendet nicht einfach euer Meeting, sondern fasst die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal zusammen und definiert die nächsten Schritte. Verteilt To-Dos an das Team und sorgt dafür, dass diese auch beim nächsten Mal wieder verfügbar sind – sie liefern beim nächsten Mal einen guten Einstieg in das Online Meeting.
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Google muss sich nicht vor Facebook fürchten

22 Mai

W&V: „Mediaplaner haben die Möglichkeiten von Facebook noch nicht erkannt“.

Ja, ja – seit mehreren Jahren hört man nun schon, Unternehmen haben die Möglichkeiten sozialer Netzwerke noch nicht verstanden. Man kann nur hoffen, dass die Marketing-Verantwortlichen nicht eines Tages wirklich zu glauben beginnen, sie könnten die Benutzer durch irgendeinen Hokuspokus dazu bringen, über eine Marke zu diskutieren. Solche Diskussionen fanden und finden so gut wie überhaupt nicht statt. Zudem sind sie höchst uninteressant.Vielmehr sollte man sogar die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die Benutzer sozialer Netzwerke gerade solchen Diskussionen entgehen wollen.

Interessant wäre es da schon eher soziale Netzwerke als Teil der Marktforschung und Kundenbindung zu begreifen. Jedoch steht zu bezweifeln, dass das Gros der Unternehmen in naher Zukunft hier mit einer schlüssigen Strategie aufwarten kann. Stattdessen prägen Social-Media-Guidelines das Bild. Diese regulieren jedoch eher, als dass sie zu offener Kommunikation animieren würden. Sie sind aus naheliegenden Gründen von der Angst geprägt, ein Unternehmen könne sensible Informationen in die Öffentlichkeit tragen und so einen Imageschaden erleiden.

Wer in seinen Markt hineinhorchen will, findet in sozialen Netzwerken sicherlich gute Möglichkeiten. Auch für virale Kampagnen bieten Facebook & Co natürlich eine Basis, über die man nachdenken sollte, wenn man sich mit derlei Aktivitäten befasst. Hier direkte Verkaufsimpulse setzen zu wollen, dürfte jedoch eher scheitern. Man kann aber Stimmungen, Einstellungen und Haltungen seiner Zielgruppe identifizieren und für sich nutzen. Allerdings eher mittelbar.

Ansonsten empfiehlt es sich, einfach mal einen Schritt zurück zu machen, um zu  überlegen. Soziale Netzwerke sind eine Schnittstelle, an der man sich verbindet und sehr oft auf andere Quellen verweist. Marketing-Verantwortlich erhalten hier also auch eine wertvolle Rückmeldung darauf, welche Inhalte bei der eigenen Zielgruppe rezipiert werden. Letztendlich ist das auch ein Fingerzeig, wo es sich zu werben lohnt.

Selbstverständlich können sich Unternehmen auch in die entsprechenden Diskussionen einmischen. Nur eben nicht mit den Werbebotschaften ihrer Marketing-Abteilungen. Für die gibt es auch bei Facebook die entsprechenden Werbeformat. Also doch eher Standard!

Na ja, und dass die soziale Intelligenz irgendwann die semantische Suche hinter sich lassen kann, wäre eine eher gewagte Annahme. Google muss sich also kaum vor Facebook fürchten.

Warum Aussitzen für Nestlé gar nicht so schlecht ist

23 Mrz

In der vergangenen Woche schlug sie wieder: die große Stunde der vermeintlichen Social-Media-Experten. Sie schrieben sich die Finger wund und fragten, warum Nestlé sich eher zögerlich und unbeholfen gegen Greenpeace wehrt. Auslöser war ein methodisch hervorragend gemachtes Propagandavideo, in dessen Folge die Anhänger der Umweltaktivisten zum Beispiel die Nestlé-Facebook-Fanpage „übernahmen“. Weiterlesen

Geständnisse eines Romantikers (1)

7 Dez

Nein, ich mach’s nicht. Diesmal tue ich es wirklich nicht,… Weiterlesen