Meedia: „Stern TV ist zu lange und langweilig“

13 Jan

Und ich meinte schon, ich bin der einzige, der das so sieht. Seit geraumer Zeit sehe ich Stern TV eher zufällig. Und wenn ich mich dann doch mal da rein verirrt habe, verweile ich eigentlich nie länger als nur für einen Beitrag, denn die Zeit für die ganze Sendung habe ich schlichtweg nicht.

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MEEDIA-Kritik zu Steffen Hallaschkas „Stern TV“-Premiere
Die ganze Sendung ist nämlich schlicht und ergreifend viel zu lang und viel zu langweilig, doch das ist nicht die Schuld des Moderators. „Stern TV“ mit Jauch war, wenn man ehrlich ist, auch schon lange ziemlich langweilig. Das Format passt einfach nicht mehr in die Zeit.

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Myspace-Aus: wenn Social Media auf Wirklichkeit trifft

12 Jan

Social Media ist wirklich eine tolle Idee und macht auch riesig Spaß. Das haben sehr viele PR-Leute begriffen und sich wie wild auf das Thema gestürzt.

Vielfach musste man sich in den visionären Zirkeln gar verteidigen, wenn man den mahnenden Zeigefinger hob und nach der Rentabilität der Social-Media-Unternehmen fragte. Irgendwie kamen einem die Anwürfe sehr bekannt vor, mit denen man sich da auseinandersetzen musste: Es hörte sich sehr nach New Economy und Dotcom-Blase an.

Aber wenn dann fürher oder später wie jetzt bei Myspace die wirtschaftliche Realität einsetzt, hören sich die Stellungnahmen der Protagonisten eben doch auch nur wie der schnöde Sermon der erbsenzählenden Skeptiker an, die sie vorher so leidenschaftlich gescholten haben.

Social Media ist nichtsdestoweniger noch lange nicht am Ende. Trotzdem wäre es ratsam, die gute alte Kaufmannsart von Anfang an nicht zu vergessen. Vernetzung allein ist wertlos, wenn sie nicht irgendwie zu monetären Gewinnen führt. Und wie die erzielt werden sollen, ist leider immer noch viel zu oft eine Frage, um die sich die Visionäre der Social-Media-Szene mit Erfolg drücken. Schade eigentlich!

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Myspace schließt deutsche Niederlassung

Rupert Murdoch macht Ernst mit seinen Sparmaßnahmen: Myspace, ein Tochterunternehmen von News Corp, schließt zahlreiche Niederlassungen weltweit. Auch die deutsche Tochter Fox Interactive Media Germany wird Ende Februar 2011 dicht gemacht. Insgesamt verlieren rund 500 Mitarbeiter weltweit ihre Jobs.

Myspace-Chef Mike Jones erklärte, dass sich das neue MySpace von Strukturen aus der Vergangenheit trennen müsse, um den Weg zu Wachstum und Gewinn freizumachen. Weltweit werden 47 Prozent der Belegschaft entlassen, das entspricht rund 500 Mitarbeitern.

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Die Doppelmoral des Spiegel entlarvt

11 Jan

Wer im Glashaus sitzt … Wie lächerlich die aktuelle Spiegel-Titelgeschichte ist, zeigt Richard Gutjahr in seinem Blog.

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Eure Doppelmoral kotzt mich an (1): DER SPIEGEL

Einen Beweis für einen flächendeckenden Missbrauch dieser Daten bleibt der gesamte Riemen allerdings schuldig. Egal.

“Echte Schurkereien mögen bis- lang nur vereinzelt vorkommen; zermürbend wirkt aber vor allem der Normalfall.”

Dabei sind es gerade die Zeitungen und Zeitschriften-Verlage, die hierzulande spitz auf unsere Daten sind, wie kaum eine andere Branche. Die Unterwanderung des Datenschutzes hat hier System. Zu Hunderten bevölkern die meist auf Provision bezahlten Verlagssöldner deutsche Fußgängerzonen und Bahnhöfe, wedeln mit Gratis-Zeitungen, mit dem einen Ziel: unsere Unterschrift. Mit der können die Verlage nämlich so gut wie alles anstellen. Und das tun sie auch:

Und so lesen wir vom „Datenriesen“ Google, von Cookies und von Konsumentenprofilen, kein Wort aber von den mitunter größten Datenkraken im eigenen Land: den Verlagen.

Datenkrake SPIEGEL

Mit welch perfiden Methoden die Pressehäuser selbst auf Datenjagd gehen, wird deutlich, wenn man sich durch das Kleingedruckte der Anbieter kämpft. Dort, versteckt in einer Fülle anderer harmloser Paragraphen, erfährt man, wozu der Leser den SPIEGEL Verlag berechtigt, wenn man sein Häkchen aus Versehen an der falschen Stelle setzt:

(…) berechtigt, personenbezogene Daten sowie Profildaten und demografische Daten für folgende Zwecke zu erheben, zu verarbeiten (z. B. zu modifizieren, zur Weiterverarbeitung zu speichern, mit anderen Datensätzen zu kombinieren und zu archivieren) und zu nutzen:

  • der Aufnahme in ein Teilnehmerverzeichnis,
  •  

  • der Zusendung von Informationen über die Online-Angebote des Anbieters,
  •  

  • der Personalisierung und optimalen Ausrichtung der Dienste des Anbieters an den Interessen und Vorlieben des Nutzers,
  •  

  • der Werbung oder der Marktforschung für die Online-Angebote des Anbieters.
  •  

Der Anbieter ist nach Einwilligung des Nutzers nicht verpflichtet, die Nutzungsdaten frühestmöglich, also spätestens unmittelbar nach Ende der jeweiligen Nutzung, zu löschen, sondern ist zur Speicherung berechtigt.

Ferner ist der Anbieter nach Einwilligung durch den Nutzer berechtig, seine personenbezogenen Daten an Kooperationspartner zum Zwecke der Werbung, der Marktforschung, der Information über Produkte und Dienstleistungen, der Zustellung von Angeboten zum Abschluss von Verträgen für Waren und Dienstleistungen und einer optimal an den Interessen des Nutzers abgestimmten weiteren Information durch einen Newsletter, weiterzugeben.

Auszug aus den Datenschutzbestimmungen von SPIEGEL Online

Gipfel der Verlogenheit

Den Vogel schießt der gedruckte SPIEGEL dann noch am Ende seines Aufmachers ab (ePaper-Ausgabe). Ausgerechnet unmittelbar nach der Horrorstory über die Datensammler, folgt die folgende, ganzseitige Anzeige:

Dort heißt es ganz unten im Kleingedruckten:

Ja, ich möchte auch von weiteren Vorteilen profitieren. Deshalb bin ich damit einverstanden, dass mich der SPIEGEL-Verlag oder die manager magazin Verlagsgesellschaft künftig per Telefon und/oder E-Mail über weitere interessante Medienangebote informiert.

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: nur wenige Seiten zuvor warnt der SPIEGEL noch vor eben jenen Methoden, mit denen man „per Häkchen“ unwissentlich dem Datenhandel Tür und Tor öffnet. Mit diesem Coupon willigt der SPIEGEL-Leser ein, dass er nicht nur vom SPIEGEL Verlag, sondern auch von beteiligten Verlagsgesellschaften für alle aktuellen und künftigen Publikationen zugespamt werden darf. Darüber hinaus muss er befürchten, über Jahre hinweg von privaten Callcentern telefonisch belästigt zu werden, um ihm fernmündlich irgendein Abo unterzujubeln. Die Weitergabe der Daten an Dritte wird beim SPIEGEL ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Liebe SPIEGEL-Leute, soviel Doppelmoral kotzt mich an.

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Horizont kontert Facebook-Verriss des Spiegels mit Enzensberger-Thesen

11 Jan

Dass der Spiegle kein gutes Haar an Facebook lassen würde, war wohl abzusehen. Wer sich durch die Titelgeschichte „Die Unersättlichen“ zwingt, hat wahrscheinlich keinen internetfähigen PC. Folgerichtig kann es kaum verwundern, dass der Spiegel-Titel viel Kritik erntet. Das Branchenblatt Horizont schlägt gar den Bogen zu Enzensberger.

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Facebook und die Unersättlichen: Der „Spiegel“ verliert die Contenance

  • These 1: Der SPIEGEL-Stil ist kein Stil, sondern eine Masche.

  • These 2: Das „deutsche Nachrichten-Magazin“ ist kein Nachrichten-Magazin.

  • These 3: Der SPIEGEL übt nicht Kritik, sondern Pseudo-Kritik.

  • These 4: Der SPIEGEL-Leser wird nicht orientiert, sondern desorientiert. vs

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Schäuble ist zu weit gegangen!

11 Nov

Der arme Herr Offer kann einem leid tun. So – wie Schäuble in diesem Fall – geht man wahrlich nicht mit Menschen um. Der Rücktritt von Offer ist konsequent und genau die richtige Antwort. Schäubles Image leidet – und das obwohl er bestimmt schon schwierigere Pressekonferenzen zu meistern hatte. Einfach unnötig das Ganze!

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Schelte für Schäuble: Deutsche stärken Pressesprecher den Rücken

Selbst wenn der Finanzminister im Recht gewesen ist, hätte er seinen Mitarbeiter nicht öffentlich bloßstellen dürfen, so die Meinung der Bevölkerung. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.Read more at www.pr-professional.de
 

Das große Social-Media-Missverständnis

8 Sep

Seit heute bin ich sicher: In Sachen Social Media unterliegen wir oft einem großen Missverständnis. Viele scheinen nämlich zu glauben, dass man mit Social Media für wenig Geld ganz tolle und vor allem virale Sachen machen kann. Dabei zeigen doch gerade die positiven Beispiele immer wieder, dass man dort mit ganz viel Aufwand gearbeitet hat. So zum Beispiel auch das Beispiel von Tipp-Ex und dem Bären. Ich jedenfalls wäre nicht überrascht, wenn das eine virale Kampagne wird, von der man noch in Jahren überaus lobend in Fachkreisen sprechen wird. Nur billig war die ganze Sache sicher nicht! Spaß macht sie aber so oder so.

Thilo Sarrazin -Wer Wind sät …

30 Aug

… wird Sturm ernten – das dürfte auch Thilo Sarrazin bekannt sein. Wahrscheinlich wird er es sogar geflissentlich in Kauf genommen haben, denn schließlich gilt es doch ein Buch zu verkaufen.

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taz.de:

„Wird Deutschland immer dümmer? Zumindest was Thilo Sarrazin betrifft, muss man diese Aussage wohl bejahen

Fr-Online.de:

Immerhin ist der Hobbyautor Sarrazin im Vorstand der wichtigsten Notenbank der Eurozone für das Risikocontrolling zuständig.

Sueddeutsche.de:

Das ist Sarrazins Gutmenschentum. Es ist das Gegenteil von gut.“

Tagesspiegel.de

Der Satz ‚Kein Mensch wird dumm geboren‘ ist Unsinn, Gefasel und Politfolklore.

Neue Osnabrücker Zeitung

Thilo Sarrazin allerdings denkt längst nicht mehr quer – sondern verquer.

Haz.de

„Wenn die Behauptung von Sarrazin stimmt, dann wird mit einem Schlag einiges klar: Dass sich Menschen zu Glaubensgemeinschaften zusammenschließen, muss an einem gemeinsamen Gen liegen: Alle Christen teilen ein bestimmtes Gen, alle Anhänger des FC Bayern München teilen ein bestimmtes Gen, alle Ferraristi teilen ein bestimmtes Gen. Wenn der Christ vom Christentum abfällt, verliert er dann sein Gen, wie der Bayern-Fan, der plötzlich für Werder schwärmt? Man muss sich nur mal solche Fragen stellen, dann kommt die Frage, ob das, was Sarrazin da erzählt, nicht vielleicht doch spinnertes Zeug ist, von ganz alleine.“

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Verdient Angela Merkel genug?

20 Aug

Muss man sich Sorgen machen? Das Top-Führungspersonal in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten scheint jedenfalls, durchweg mehr zu verdienen als die Bundeskanzlerin. Kaum zu fassen, was die GEZ alles möglich macht!

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Auch MDR-Chef verdient mehr als Merkel

Bisher weigern sich also mit Bayerischem und Hessischem Rundfunk noch zwei der insgesamt neun ARD-Anstalten, ihre Spitzengehälter transparent zu machen. Der Minisender Radio Bremen will zudem das Gehalt seines Intendanten nicht exakt benennen. Und auch ZDF-Chef Markus Schächter hat sich bisher nicht dazu durchgerungen, preis zu geben, wie viel er im Jahr aus dem Gebührentopf erhält. Sein Sender teilte allerdings mit, die Bezüge der ZDF-Geschäftsleitung bewegten sich „unter WDR-Niveau“. Sie alle verdienen jedoch deutlich mehr als etwa die Bundeskanzlerin: Angela Merkel kommt im Jahr auf etwa 190.000 Euro.

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WHO erklärt Schweinegrippe für beendet

20 Aug

So, nun ist sie also vorbei, denn die WHO hat die Schweinegrippe laut der Ärzte Zeitung für offiziell beendet erklärt. Dieser Kelch ist also an uns vorübergegangen. Aber keine Sorge: die nächste Hysterie kommt bestimmt. Dumm nur, dass dabei vor allem das Vertrauen der Menschen leidet. Wer weiß, vielleicht steht uns irgend wann tatsächlich mal eine Pandemie ins Haus, die schnelles und gezieltes Impfen verlangt. Ob das dann gelingt? Man mag es sich gar nicht ausmalen!

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NEU-ISENBURG (eb). Die WHO hat die Schweinegrippe-Pandemie offiziell für beendet erklärt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) waren in Deutschland mehr als 226.000 Infizierte gemeldet, 258 Menschen starben. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden zum Thema Schweinegrippe.
Tägliche oder regelmäßige Updates gibt es aber derzeit nicht.

Schweinegrippe:
Aktuelle Daten und Zahlen

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Google will nicht der Steigbügelhalter für Verlage sein

5 Aug

Das Internet stellt die Verlage vor wirklich große Herausforderungen. Eine tragfähige Einnahmequelle zu finden, scheint dabei für viele schlichtweg zu viel des Guten zu sein. Die meisten Paid-Content-Modelle entwickelten sich zum Rohrkrepierer. Und Google will auch nicht den Steigbügelhalter für die Verleger spielen. Interessant wäre ein Machtkampf indes schon: Ob es wohl viele Medienunternehmer gibt, die auf die Hilfestellung von Google verzichten würden?

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Google hält nichts von einem eigenen Leistungsschutz für Verlage im Netz: Es sei „systemwidrig“ und „dreist“, wenn Pressehäuser noch Geld für die kostenlose „Hilfestellung“ haben wollten, die Suchmaschinen wie Google leisteten, schreibt Arnd Haller, Google-Justiziar für Nord- und Zentraleuropa, in einem Beitrag auf carta.info.

Laut Haller leiten Suchmaschinen wie Google die Leser im Internet mit erheblichen Investitionen auf die Seiten der Verlage und damit auf die dort platzierte Werbung. Den Verlegern gehe es auch nicht um Urheberschutz, sondern um eine zusätzliche Erlösquelle. Die Gesetze reichten schon heute aus, um die Medenunternehmen vor unerlaubten Zugriffen zu schützen, schreibt Haller.

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